16. Januar 2018

Kampf gegen Kinderarmut ist ein Muss

Caritas Schweiz fordert, dass erprobte Instrumente wie Familienergänzungsleistungen sowie Massnahmen zur Frühen Förderung landesweit umgesetzt werden. Diese zentralen Schlüssel zur Reduktion von Kinderarmut seien in einigen Kantonen bereits erfolgreich erprobt.

76'000 Kinder leben in der Schweiz in Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
, 188'000 in prekären Lebensverhältnissen: Jedes achte Kind ist von Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
betroffen oder bedroht. Diese jungen Menschen erleben materielle Benachteiligung, soziale Ausgrenzung und haben schlechtere Bildungschancen. Für die Kinderarmut verantwortlich sind hohe Kinderkosten, tiefe Einkommen der Eltern und fehlende Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Terminologie deutsch-französisch für den Bereich Frühe Förderung
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Frühe Förderung
– etwa ein Platz in einer Kindertagesstätte – ist oft zu teuer oder gar nicht vorhanden. Schlechtere Startchancen können später jedoch kaum wettgemacht werden, die Kinder bleiben bis ins Erwachsenenalter arm.
In einem Positionspapier bündelt Caritas Schweiz (siehe «Kinder sprechen über Kinderarmut») die neusten Kenntnisse über Kinderarmut, identifiziert die Ursachen, benennt die Herausforderungen und zeigt Beispiele für gute armutspolitische Massnahmen aus den Kantonen: In erster Linie Familienergänzungsleistungen und Terminologie deutsch-französisch für den Bereich Frühe Förderung
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Frühe Förderung
wie der freiwillige Kindergarten ab drei Jahren im Tessin. Good Practice dieser Art gelte es auf die ganze Schweiz auszudehnen, so Caritas. Die Organisation fordert den Bund auf, gemeinsam mit den Kantonen, Gemeinden sowie der Zivilgesellschaft eine nationale Strategie zur Armutsbekämpfung zu entwickeln.

Positionspapier von Caritas Schweiz