Nationales Armutsmonitoring
Das nationale Armutsmonitoring stellt Bund, Kantonen und Gemeinden Grundlagen für die Steuerung der Armutspolitik zur Verfügung. Ziel ist es, Armut in der Schweiz zu verhindern und zu bekämpfen. Das nationale Armutsmonitoring untersucht
- wie sich die Lage der Bevölkerung in unterschiedlichen Lebensbereichen entwickelt, welche Risikogruppen bestehen und wie sich Armut Zeitverlauf verändert.
- mit welchen Strategien Armut bekämpft werden kann und was über deren Wirksamkeit bekannt ist.
Das nationale Armutsmonitoring bildet dazu statistische Indikatoren ab und fasst die Forschung zu Armut in der Schweiz zusammen.
Der erste Bericht des nationalen Armutsmonitorings erschien im November 2025. Er fokussiert auf die Schwerpunktthemen «Materielle Existenzsicherung», «Erwerbstätigkeit» und «Bildung».
Das nationale Armutsmonitoring geht auf einen parlamentarischen Entscheid von 2020 zurück. Grundlage ist die Motion 19.3953 der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates.