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Im Fokus

26. November 2025

Bund publiziert ersten Monitoringbericht zur Armut in der Schweiz

Bern, 26.11.2025 — Rund 8 Prozent der Menschen in der Schweiz kommen mit ihrem Einkommen nicht auf das Existenzminimum. Somit konnte das Ziel, die Armut im Land zu reduzieren, bisher nicht erreicht werden. Dies hält der erste Bericht des nationalen Armutsmonitorings fest, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 26. November 2025 gutgeheissen hat. Der Bericht enthält eine umfassende Analyse der Armutssituation und Armutspolitik in der Schweiz und bildet die Grundlage für die Erarbeitung einer Nationalen Armutsstrategie bis 2027.

8. Oktober 2025

Rat für Armutsfragen: Konzept für die Pilotphase 2026-2028

Der Rat für Armutsfragen ist ein Pionierprojekt in der Schweiz und schafft eine dauerhafte Beteiligungsstruktur von und für Menschen mit Armutserfahrung. Im Rat für Armutsfragen vertreten sie ihre Interessen und bringen ihr Erfahrungswissen als Ressource ein. Der Rat fördert den Dialog zwischen Menschen mit Armutserfahrung und Politik, Verwaltung und Gesellschaft und setzt innovative Impulse in der Armutsprävention und -bekämpfung.

28. Juni 2024

Neue Studie: Integrierte Prävention und Bekämpfung von Familienarmut in den Kantonen

Laut dem Bundesamt für Statistik waren im Jahr 2022 in der Schweiz 230'000 Familien arm, und etwa 560'000 Familien gefährdet, es zu werden. Diese Familien haben nicht nur finanzielle Probleme, sondern kämpfen oft auch mit Schwierigkeiten bezüglich Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen und Integration. Das beeinflusst auch die Entwicklung ihrer Kinder negativ. Um diesen Familien zu helfen, sind oft Unterstützungen aus verschiedenen Bereichen und je nachdem für verschiedene Familienmitglieder nötig. Sind diese Hilfen aber nicht gut koordiniert und aufeinander abgestimmt, wirken sie nicht so gut wie sie im Grunde könnten.