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Nationale Struktur zur Prävention und Bekämpfung von Armut

Die Nationale Plattform gegen Armut ist Teil der nationalen Struktur zur Prävention und Bekämpfung von Armut. In dieser Struktur will der Bund gemeinsam mit den Kantonen, Gemeinden und der Zivilgesellschaft die Armutspolitik in der Schweiz weiterentwickeln und stärken.

Elemente der Struktur

Die nationale Struktur zur Prävention und Bekämpfung von Armut bündelt ab 2025 bestehende Aktivitäten. Sie umfasst vier sich ergänzende Elemente:

1. die Nationale Plattform gegen Armut betreiben und weiterentwickeln
2. das Nationale Armutsmonitoring betreiben und weiterentwickeln
3. eine nationale Armutsstrategie erarbeiten
4. die Teilhabe von Menschen mit Armutserfahrung an der Gestaltung von Massnahmen stärken (Aufbau des Rates für Armutsfragen)

Diese Elemente greifen ineinander: Das Armutsmonitoring bildet eine Grundlage der nationalen Strategie. Die Plattform trägt im Rahmen ihrer Schwerpunkte dazu bei, die nationale Strategie umzusetzen. Die Plattform unterstützt zudem den Aufbau des Rates für Armutsfragen und seine Arbeit in der Pilotphase.

Politische Grundlage

Die politische Grundlage dafür wurde 2024 geschaffen: Im September hat das Parlament die Motion 23.4450 der Nationalrätin Estelle Revaz angenommen. Sie verlangt, dass die Nationale Plattform gegen Armut bis mindestens 2030 weitergeführt und bis 2027 eine nationale Armutsstrategie erarbeitet wird. Der Bundesrat hat am 20. Dezember 2024 ein entsprechendes Konzept verabschiedet und das Eidgenössische Departement des Innern mit der Umsetzung beauftragt.

Konzept für nationale Struktur zur Prävention und Bekämpfung von Armut

Nationales Armutsmonitoring

Das nationale Armutsmonitoring stellt Bund, Kantonen und Gemeinden Grundlagen für die Steuerung der Armutspolitik zur Verfügung. Ziel ist es, Armut in der Schweiz zu verhindern und zu bekämpfen. Das nationale Armutsmonitoring untersucht

Nationale Strategie zur Bekämpfung von Armut

Die Nationale Strategie zur Bekämpfung von Armut (Armutsstrategie) definiert die Ziele der nationalen Armutspolitik und beschreibt wichtige Handlungsansätze und Massnahmen. Sie zeigt die Herausforderungen für eine wirksame Prävention und Bekämpfung von Armut und erklärt, welche Akteure dazu beitragen können.

Rat für Armutsfragen in der Schweiz

Der Rat für Armutsfragen gibt Menschen mit Armutserfahrung die Möglichkeit, ihre Interessen aktiv und langfristig zu vertreten. Ihre Erfahrungen fliessen in die Ausgestaltung und Umsetzung von Massnahmen zur Armutsprävention und -bekämpfung ein.